Über mich
„Wenn man nur vom Zuschauen ein Handwerk erlernen könnte, wäre jeder Hund ein Metzgermeister.“ (Bulgarisches Sprichwort)
Meine Begeisterung aus einem Klumpen Ton alles Mögliche herzustellen, das plastische Material zwischen den Händen zu kneten und zu formen, das Gefühl aus einer Idee etwas Plastisches entstehen zu lassen, war Ansporn für mich, um meine Fertigkeiten darin beständig weiterzuentwickeln und zu vertiefen.
In zahlreichen Kursen habe ich mir die Fertigkeiten von den grundlegenden Arbeiten bis zu den fortgeschrittenen Techniken am Objekt angeeignet.
Meine letzte Weiterbildungsexkursion in die Toskana in der „International School of Ceramics - La Meridiana“ führte mich in die, bis dahin noch vernachlässigte, Kunst des Töpferns an der Drehscheibe ein.
Die international geführte Schule verbindet dabei das traditionelle mit dem modernen Töpfern, mit Studierenden aus allen Ländern und internationalen Tutoren.
In einer zwei monatigen Ausbildung konnte ich mir Fertigkeiten aneignen, die mir die Herstellung von traditionell hergestellten Gebrauchskeramiken in hoher handwerklichen Ausführungsqualität erlauben.
die details machen den unterschied
Vor meiner Leidenschaft für die Töpferei war die Malerei eine meiner liebsten Freizeitgestaltung.
Deshalb liegt mir die Oberflächengestaltung der Töpferwaren auch sehr am Herzen. Von Abdrücken zarter Blattadern bis hin zur groben Rinde probiere ich ständig andere Strukturen zur Gestaltung aus.
Die Farbgebung mit selbstgemischten Engoben im Rohzustand oder mit Glasuren nach dem Schrühbrand lässt vielfältige Ausdrucksformen zu. Ob modern oder traditionell.
Oder eben auch unbehandelt und nur die Form des Objektes hervorhebend.
„Die Kunst hat das Handwerk nötiger als das Handwerk die Kunst.“ (Franz Kafka, 1883 – 1924)